Frei sein

Frei sein.
Ich will frei sein.
Frei wie die Vögel,
die ihre Schwingen
ausbreiten und davonfliegen.

Ich will frei sein.
Frei wie der Wind.
Er ist frei,
so frei wie nichts
und niemand auf der Welt.
Keiner kann ihn in einen Käfig stecken.

An manchen Tagen möchte
ich mich einfach in Wind auflösen
und durch das Land wehen,
Bäumen die Blätter nehmen,
Vögeln den Aufwind geben,
und am Strand den Sand
verwehen.

Ich will frei sein!

Wieder nur geträumt

Immer wenn ich an dich denke, sehe ich, wie du lächelnd vor mir stehst. Wenn ich
die Augen schließe, sehe ich dein Bild vor mir.
Ein Bild, das nie Wirklichkeit werden wird.

Denn ich sehe, wie wir beide glücklich Hand in Hand durch die Straßen laufen.

Wenn ich einschlafe, träume ich, wie glücklich wir miteinander wären
und unsere Freunde neidisch auf uns sind, weil wir uns so gut verstehen
und nie streiten.

Doch wenn ich aufwache, zerplatzt dieser Traum wie eine Seifenblase
und ich denke mir:

Wieder nur geräumt.

Janine L. (15)




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