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Gedankenverloren
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Mir
ist so kalt in dieser Nacht.
Gedanken schlagen ein wie
Blitze, einfach aus dem Nichts. Reißen mich aus
meiner Welt, lassen mich in der Unendlichkeit meiner
Träume allein. Machen mich blind, taub und stumm,
schalten mich aus. Die Welt verschwimmt, verschmilzt
mit dem Traum, fließt der Leere entgegen. Ziellos,
haltlos, machtlos. Gedanken verlieren sich; ich bin
gedankenverloren.
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