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Nr. 18



Christ on the Cross / Christus am Kreuz

Diego Velazquez ( Spain 1599 - 1660 ):
Christ on the Cross / Christus am Kreuz

Text: English / Deutsch

Matthaeus 27, 31 - 56

Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte begegnete ihnen ein Mann aus Kyrene, der Simon hieß. Ihn zwangen sie, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte.
So zogen sie aus der Stadt hinaus nach Golgatha, was "Schädelstätte" heißt.
Dort gaben ihm die Soldaten Wein, der ihn betäuben sollte. Als Jesus das merkte, wollte er ihn nicht trinken.
Nachdem sie ihn ans Kreuz geschlagen hatten, verlosten die Soldaten seine Kleider Dadurch erfüllte sich, was durch den Propheten vorausgesagt wurde: "Meine Kleider haben sie unter sich geteilt und mein Gewand verlost.".
Sie setzten sich neben das Kreuz und bewachten Jesus.
Über seinem Kopf nagelten sie ein Schild an, auf dem stand, weshalb man ihn gekreuzigt hatte: "Das ist Jesus, der König der Juden!"
Zur gleichen Zeit wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm.
Die Leute, die vorbeigingen, beschimpften und verspotteten Jesus:
"Du also wolltest den Tempel zerstören und in drei Tagen wieder aufbauen! Dann rette dich doch jetzt selbst! Komm vom Kreuz herunter, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist!"
Auch die Priester, Gesetzeslehrer und die Führer des Volkes machten sich über ihn lustig:
"Anderen hat er geholfen, aber sich selber kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König Israels ist, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen. Dann wollen wir an ihn glauben! Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott sich zu ihm bekennt und ihm hilft. Hat er nicht gesagt: 'Ich bin Gottes Sohn'?"
Ebenso beschimpften ihn die beiden, die mit ihm gekreuzigt worden waren.
Um die Mittagszeit dieses Tages wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden.
Gegen drei Uhr rief Jesus laut: "Eli, Eli, lama sabachthani?" Das heißt: "Mein
Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
Einige von den Herumstehenden hatten ihn aber falsch verstanden. Sie meinten, er rufe den Propheten Elia.
Einer von ihnen holte schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essig, steckte ihn auf einen Stab und wollte Jesus trinken lassen.
Aber die anderen sagten: "Laß doch! Wir wollen sehen, ob Elia kommt und ihm hilft."
Da schrie Jesus noch einmal laut auf und starb.
Im selben Augenblick zerriß der Vorhang, der im Tempel das Allerheiligste abschloß, von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbrachen.
Gräber öffneten sich, und viele, die Gottes Willen getan hatten und schon gestorben waren, erwachten vom Tod
und verließen ihre Gräber. Nach der Auferstehung Jesu gingen sie in die Stadt und erschienen dort vielen Leuten.
Der Hauptmann und die Soldaten, die den gekreuzigten Jesus bewachten, erschraken sehr bei diesem Erdbeben und allem, was sich sonst ereignete. Sie sagten: "Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!"
Viele Frauen aus Galiläa waren mit Jesus zusammen nach Jerusalem gekommen. Sie hatten für ihn gesorgt, und jetzt beobachteten sie das Geschehen aus der Ferne.
Unter ihnen waren auch Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus und Joseph, sowie die Mutter der beiden Zebedäussöhne Jakobus und Johannes.



Matthew 27, 31 - 56

After they had mocked him, they took off the robe and put his own clothes on him. Then they led him away to crucify him.
As they were going out, they met a man from Cyrene, named Simon, and they forced him to carry the cross.
They came to a place called Golgotha (which means The Place of the Skull).
There they offered Jesus wine to drink, mixed with gall; but after tasting it, he refused to drink it.
When they had crucified him, they divided up his clothes by casting lots.
And sitting down, they kept watch over him there.
Above his head they placed the written charge against him: THIS IS JESUS, THE KING OF THE JEWS.
Two robbers were crucified with him, one on his right and one on his left.
Those who passed by hurled insults at him, shaking their heads
and saying, "You who are going to destroy the temple and build it in three days, save yourself! Come down from the cross, if you are the Son of God!"
In the same way the chief priests, the teachers of the law and the elders mocked him.
"He saved others," they said, "but he can't save himself! He's the King of Israel! Let him come down now from the cross, and we will believe in him.
He trusts in God. Let God rescue him now if he wants him, for he said, `I am the Son of God.'"
In the same way the robbers who were crucified with him also heaped insults on him.
From the sixth hour until the ninth hour darkness came over all the land.
About the ninth hour Jesus cried out in a loud voice, "Eloi, Eloi, lama sabachthani?"--which means, "My God, my God, why have you forsaken me?"
When some of those standing there heard this, they said, "He's calling Elijah."
Immediately one of them ran and got a sponge. He filled it with wine vinegar, put it on a stick, and offered it to Jesus to drink.
The rest said, "Now leave him alone. Let's see if Elijah comes to save him."
And when Jesus had cried out again in a loud voice, he gave up his spirit.
At that moment the curtain of the temple was torn in two from top to bottom. The earth shook and the rocks split.
The tombs broke open and the bodies of many holy people who had died were raised to life.
They came out of the tombs, and after Jesus' resurrection they went into the holy city and appeared to many people.
When the centurion and those with him who were guarding Jesus saw the earthquake and all that had happened, they were terrified, and exclaimed, "Surely he was the Son of God!"
Many women were there, watching from a distance. They had followed Jesus from Galilee to care for his needs.
Among them were Mary Magdalene, Mary the mother of James and Joses, and the mother of Zebedee's sons.