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Nr. 19



Resurrection / Auferstehung

Peter Paul Rubens ( Flemish 1577 - 1640 ):
Resurrection / Auferstehung

Text: English / Deutsch

Matthaeus 28, 1 - 15

Als der Sabbat vorüber war, am frühen Sonntagmorgen, gingen Maria von Magdala und die andere Maria hinaus an das Grab.
Plötzlich fing die Erde an zu beben, und ein Engel Gottes kam vom Himmel herab, wälzte den Stein, der das Grab verschloß, beiseite und setzte sich darauf.
Er leuchtete hell wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee.
Die Wachtposten stürzten vor Schrecken zu Boden und blieben wie tot liegen.
Der Engel wandte sich an die Frauen: "Fürchtet euch nicht! Ich weiß, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat. Kommt und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.
Dann beeilt euch, geht zu seinen Jüngern und sagt ihnen, daß Jesus von den Toten auferstanden ist. Er wird nach Galiläa gehen, um euch dort zu treffen. Diese Botschaft soll ich euch ausrichten."
Erschrocken liefen die Frauen vom Grab weg. Gleichzeitig erfüllte sie unbeschreibliche Freude. Sie wollten sofort den Jüngern alles berichten, was sie erlebt hatten.
Sie waren noch nicht weit gekommen, als Jesus plötzlich vor ihnen stand. "Seid gegrüßt!" sagte er. Da fielen sie vor ihm nieder und umklammerten seine Füße.
Jesus beruhigte sie: "Fürchtet euch nicht! Geht, sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa kommen! Dort werden sie mich sehen."
Nachdem die Frauen das Grab verlassen hatten, liefen einige von der Wachmannschaft zu den Hohenpriestern in die Stadt und berichteten, was geschehen war.
Diese berieten mit den Führern des Volkes, was sie nun tun sollten. Schließlich gaben sie den Soldaten Geld und befahlen ihnen:
"Erzählt überall: 'In der Nacht, als wir schliefen, sind seine Jünger gekommen und haben den Toten gestohlen. "
Auch versprachen sie ihnen: "Wenn der Gouverneur dahinterkommt, werden wir dafür sorgen, daß euch nichts passiert."
Die Soldaten nahmen das Geld und hielten sich an den Befehl. So hat sich diese Lüge weiter verbreitet und bis auf den heutigen Tag gehalten.



Matthew 28, 1 - 15

After the Sabbath, at dawn on the first day of the week, Mary Magdalene and the other Mary went to look at the tomb.
There was a violent earthquake, for an angel of the Lord came down from heaven and, going to the tomb, rolled back the stone and sat on it.
His appearance was like lightning, and his clothes were white as snow.
The guards were so afraid of him that they shook and became like dead men.
The angel said to the women, "Do not be afraid, for I know that you are looking for Jesus, who was crucified.
He is not here; he has risen, just as he said. Come and see the place where he lay.
Then go quickly and tell his disciples: `He has risen from the dead and is going ahead of you into Galilee. There you will see him.' Now I have told you."
So the women hurried away from the tomb, afraid yet filled with joy, and ran to tell his disciples.
Suddenly Jesus met them. "Greetings," he said. They came to him, clasped his feet and worshiped him.
Then Jesus said to them, "Do not be afraid. Go and tell my brothers to go to Galilee; there they will see me."
While the women were on their way, some of the guards went into the city and reported to the chief priests everything that had happened.
When the chief priests had met with the elders and devised a plan, they gave the soldiers a large sum of money,
telling them, "You are to say, `His disciples came during the night and stole him away while we were asleep.'
If this report gets to the governor, we will satisfy him and keep you out of trouble."
So the soldiers took the money and did as they were instructed. And this story has been widely circulated among the Jews to this very day.