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Nr. 11



Sebastiano Ricci ( Italian, 1659 - 1734 ): Mose Defending the Daughters of Jethro / Mose verteidigt Jethros Toechter

Sebastiano Ricci ( Italian, 1659 - 1734 ):
Mose Defending the Daughters of Jethro / Mose verteidigt Jethros Toechter

Text: English / Deutsch

2.Mose 2, 11 - 25

Mose war erwachsen geworden. Einmal ging er los, um zu sehen, wie seine israelitischen Brüder zu harter Arbeit gezwungen wurden. Dabei wurde er Zeuge, wie ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen Mann aus seinem Volk!
Mose sah sich nach allen Seiten um, und als er sich überzeugt hatte, daß außer ihnen niemand in der Nähe war, schlug er den Ägypter tot und verscharrte ihn im Sand.
Am nächsten Tag ging er wieder dorthin und sah zwei Hebräer miteinander streiten. "Warum schlägst du einen Mann aus deinem eigenen Volk?" fragte Mose den, der im Unrecht war.
Der Mann erwiderte: "Was geht dich das an? Bist du unser Aufseher oder Richter? Willst du mich jetzt auch umbringen wie gestern den Ägypter?" Mose erschrak. "Es ist also doch herausgekommen!" dachte er.
Als der Pharao von Moses Tat erfuhr, wollte er ihn hinrichten lassen. Doch Mose flüchtete nach Midian. Dort machte er an einem Brunnen Rast.
In Midian gab es einen Priester, der sieben Töchter hatte. Sie hüteten seine Schafe und Ziegen und kamen gerade zum Brunnen, um Wasser zu schöpfen. Als sie die Tränkrinnen für die Tiere gefüllt hatten,
kamen andere Hirten und drängten die Mädchen weg. Da stand Mose auf und half den Mädchen, ihre Herde zu tränken.
Als sie wieder nach Hause zu ihrem Vater Reguel kamen, fragte er erstaunt: "Warum kommt ihr heute schon so früh zurück?"
Die Töchter erzählten: "Ein Ägypter hat uns gegen die anderen Hirten verteidigt. Er half uns sogar, Wasser zu schöpfen und die Tränkrinnen zu füllen."
"Wo ist er denn?" fragte Reguel. "Warum habt ihr ihn nicht mitgebracht? Bittet ihn, hereinzukommen und mit uns zu essen!"
So kam Mose zu Reguel. Der lud ihn ein, bei ihnen zu bleiben, und Mose willigte ein. eguel gab ihm seine Tochter Zippora zur Frau.
Sie brachte einen Sohn zur Welt. Bei seiner Geburt sagte Mose: "Er soll Gerschom ('ein Fremder dort') heißen, weil ich hier in einem fremden Land Schutz gesucht habe."
Viele Jahre später starb der König von Ägypten. Aber die Israeliten stöhnten weiter unter der Zwangsarbeit und schrien zu Gott um Hilfe.
Er hörte ihr Klagen und dachte an den Bund, den er einst mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hatte.
Ja, Gott hatte die Israeliten nicht vergessen, er kam ihnen zu Hilfe.

Exodus 2, 11 - 25

One day, after Moses had grown up, he went out to where his own people were and watched them at their hard labor. He saw an Egyptian beating a Hebrew, one of his own people.
Glancing this way and that and seeing no one, he killed the Egyptian and hid him in the sand.
The next day he went out and saw two Hebrews fighting. He asked the one in the wrong, "Why are you hitting your fellow Hebrew?"
The man said, "Who made you ruler and judge over us? Are you thinking of killing me as you killed the Egyptian?" Then Moses was afraid and thought, "What I did must have become known."
When Pharaoh heard of this, he tried to kill Moses, but Moses fled from Pharaoh and went to live in Midian, where he sat down by a well.
Now a priest of Midian had seven daughters, and they came to draw water and fill the troughs to water their father's flock.
Some shepherds came along and drove them away, but Moses got up and came to their rescue and watered their flock.
When the girls returned to Reuel their father, he asked them, "Why have you returned so early today?"
They answered, "An Egyptian rescued us from the shepherds. He even drew water for us and watered the flock."
"And where is he?" he asked his daughters. "Why did you leave him? Invite him to have something to eat."
Moses agreed to stay with the man, who gave his daughter Zipporah to Moses in marriage.
Zipporah gave birth to a son, and Moses named him Gershom,[2] saying, "I have become an alien in a foreign land."
During that long period, the king of Egypt died. The Israelites groaned in their slavery and cried out, and their cry for help because of their slavery went up to God.
God heard their groaning and he remembered his covenant with Abraham, with Isaac and with Jacob.
So God looked on the Israelites and was concerned about them.